Woran kann man einen „Guten Wein“ erkennen.

Wein ist hier bei mir in Freiburg ein Stück heimische Lebensqualität. Wie erkennt man aber einen Guten Wein. Dieser Frage möchte ich in diesem Artikel nachgehen.

Letztendlich entscheidet natürlich das eigene Geschmacksempfinden darüber ob man einen Wein mag oder nicht. Das ist selbstverständlich Geschmackssache. Es gibt aber auch Merkmale an denen man die Qualität des Weines erkennen kann.

Auf Weinbilly.de habe ich einen sehr schönen Artikel gefunden der 5 Merkmale beschreibt. Woran man einen Guten Wein erkennt. Ich werde mich nun mit dem Etikett auf der Weinflasche beschäftigen.

Das Etikett auf der Weinflasche.

Auf dem Etikett einer Weinflasche befinden sich sehr viele Angaben die teils vorgeschrieben sind teils freiwillig sind.

Pflichtangaben auf dem Weinetikett.

Das Anbaugebiet: In Deutschland gibt es 13 Weinanbaugebiete. Zum Beispiel Baden, Sachsen oder Württemberg um nur 3 zu nennen. Jedes Anbaugebiet hat seine Besonderheiten und lässt somit mit ein wenig Erfahrung schon etwas über den Wein erkennen.

Die Qualitätsstufe: Die Qualitätsstufe ist für den Verbraucher eine der wichtigsten Angaben auf dem Etikett. In aufsteigender Qualität Tafelwein / Landwein, Qualitätswein, Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein.

Inhalt / Menge: Die Mengenangabe in der Flasche muss in Liter erfolgen zum Beispiel 1L oder 0,75L

Der Alkoholgehalt: Angabe in Volumenprozent. z.B. 11,0 Vol.%

Erzeuger oder Abfüller:  Ist wohl selbsterklärend.

Amtliche Prüfnummer: Ab der Qualitätsstufe Qualitätswein muss der Wein eine Art TÜV bestehen in dem die Mindeststandards überprüft werden.

Freiwillige Angaben auf dem Weinetikett.

Die Freiwilligen Angaben auf dem Etikett des Weines werden immer öfter auf ein Zusatzetikett auf der Rückseite der Flasche untergebracht um das „Hauptetikett“ übersichtlicher zu gestallten.

Der Jahrgang darf angegeben werden wenn mindesten 85% der verwendeten Trauben aus dem angegeben Jahr stammen. Der Weinort und Lage wird auch häufig nicht mit angegeben weil er doch gerade im Ausland zu Verwirrungen führt. Zum Beispiel „Münchweirer Kirchberg“. Die Rebsorte wird meist mit angegeben weil Sie ja maßgeblich für den Geschmack verantwortlich ist.

Ich hoffe das dieser kleine Einführung hilft in Zukunft besser den eigenen Wein aus den Regalen der Händler zu fischen.

Mit der Grafik von Weinbilly.de können Sie nun den gekauften Wein noch besser einstufen.

 

Infografik-Wein_580


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