Unterschied Suppenhuhn und Hähnchen

Wer im Supermarkt vor der Hähnchen-Tiefkühltruhe steht hat es nicht so leicht. Suppenhuhn, Grillhähnchen, Poularde usw. man könnte den Eindruck gewinnen das es sich um verschiedene Geflügelarten handelt.

Hinter diesen vielen Bezeichnungen verbirgt sich immer das Huhn, zumindest ursprünglich. In der Küche brauchen wir unterschiedliche Eigenschaften der Hühner. Für ein Omelett die Eier, für den Sonntagsbraten das Hühnerfleisch und wenn wir krank sind brauchen wir die Brühe des Hähnchens. Aus diesem Grund wurden verschiedene „Hähnchen-Rassen“ gezüchtet die diese gewünschten Eigenschaften erfüllen. Geflügelzucht soll jetzt aber nicht das Thema sein.

Handelsformen von ganzen Hähnchen


Hähnchen:
Das ist das klassische Brathähnchen, es kann von beiderlei Geschlechts sein, das Gewicht kann zwischen 0,7 und 1,5 kg liegen. Diese Hähnchen eignen sich für alle Gerichte bei denen Fleisch gewünscht ist (Hühnerfrikassee, Grillhähnchen). Ich selbst verwende meist die Gewichtsklasse um 1200g.

Stubenküken sind jung geschlachtete Hähnchen. Ihr Schlachtgewicht liegt bei unter 750 Gramm. Stubenküken findet man eher seltener im Supermarkt. Stubenküken sind eher Bestandteil in der gehobenen Küche und werden meist vom Geflügelhändler bezogen.

Junger Hahn: Als Junger Hahn werden Hühner ab einem Gewicht von 1,5 KG bezeichnet. Das ist dann schon eine ordentliche Familienportion.

Kapaune: Als Kapaune wird ein Hahn der vor der Geschlechtsreife kastriert wurde und mindestens 140 Tage alt ist bezeichnet. Das Schlachtgewicht liegt 1,5 und 2,0 Kg.

Suppenhühner: Suppenhühner sind Legehennen die über 15 Monate alt sind. Ihr Gewicht liegt bei 1- 2 Kg, Muttertiere können über 3 kg schwer werden. Diese „alten“ Hühner sind als Fleischlieferant eher uninteressant, weil ihr Fleisch doch recht zäh ist. Sie haben aber im Laufe ihres Lebens recht viel Fett angesetzt und eignen sich sehr gut für geschmackvolle Brühen daher auch der Name Suppenhuhn.

Zusammenfassend kann man sagen das sich die einzelnen Hähnchen eigentlich nur durch das Gewicht unterscheiden. Alle im Handel angebotenen Hänchen-Sorten sind so gezüchtet worden, dass sie das optimale Ergebnis in ihrer Gewichtsklasse liefern.

Diese Angaben bezeichnen nur die Handelsbezeichnung des Huhns es sagt nichts über die Haltungsart oder die Qualität des Fleisches aus. Über die Haltungsarten schreibe ich die nächsten Tage jetzt nur noch kurz zu den Handelsklassen.

Die Handelsklassen von Hähnchen.

Wie immer sagen die Handelsklassen nur bedingst etwas über die Qualität aus. Sie beschreiben eher die optischen Eigenschaften. Bei Hähnchen gibt es 3 Handelsklassen. A, B und C.

Im Handel wird eigentlich nur die Handelsklasse A angeboten. Die Handelsklasse B ist nicht ganz so hübsch dort kann es sein, dass der ein oder andere Federkiel noch zu finden ist und dass es kleine Verletzungen an der Haut gibt

Handelsklasse C: Wird eigentlich nur industriell verarbeitet.

Wer das mit den Handelsklassen genauer sehen möchte kann ja hier mal nachlesen.

Ich hoffe diese kleine Warenkunde zum Hähnchen hilft euch bei eurem nächsten Einkauf weiter.


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